BKF.CAMP
Schulungsraum

Modulschulung LKW- und Busfahrer

Weiterbildung für Kraftfahrer, auch bekannt als Modulschulung für LKW- und Busfahrer, können bei uns oder in Ihren Schulungsräumen vor Ort absolviert werden.

Modulschulungen, die wir anbieten, helfen Ihnen weiter erfolgreich zu sein. Ganz gleich, ob Sie als Fahrer oder Disponent, mit viel oder wenig Berufserfahrung dastehen. Wir stimmen unsere Schulungen auf die Bedürfnisse der Teilnehmer ab und bieten somit enorme Vorteile gegenüber einer Modulschulung von der Stange.

Anwendung der Vorschriften

Spezialisiert auf die Sozialvorschriften werden bei dieser Modulschulung Kenntnisse der sozialrechtlichen Ramenbedingungen ebenso vertieft wie die Lenk- und Ruhezeiten gemäß der EU Verordnung (EG) Nr. 561/2006.

Auch die Benutzung des digitalen Kontrollgerätes, insbesondere das Nachtragen von Ruhezeiten zu Schichtbeginn, wird an Beispielen aus der Praxis erläutert und trägt für mehr Verständnis im täglichen Umgang mit dem digitalen Tachographen bei.

Mögliche Sanktionen bei Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz (FPersG) und die Fahrpersonalverordnung (FPersV) werden zeitgleich an unterschiedlichen Beispielen erläutert und runden dieses Modul praxisbezogen für Kraftfahrer (m/w/d) im Personen- und Güterkraftverkehr somit gleichermaßen ab.

Güterkraftverkehr

Transfer- und Reiseverkehr

Transfer- und Linienverkehr

Nächster Schulungstermin

Die nächste Schulung für dieses Modul findet am 29.08.2020 in Neumünster statt.

Anmeldung

Module Kraftfahrer

LKW
Reisebus

Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

Grundqualifikation

Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz informiert über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Personen- und Güterkraftverkehr.

Zweck dieses Gesetzes ist es, zu informieren und die Sicherheit im Straßenverkehr durch die Vermittlung besonderer tätigkeitsbezogener Fertigkeiten und Kenntnisse zu verbessern.

Wer im Güterkraft- und Personenverkehr auf öffentlichen Straßen Beförderungen mit Kraftfahrzeugen durchführt, für die eine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE erforderlich ist, muss eine so genannte Grundqualifikation nachweisen.

Erwerb der Grundqualifikation

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Grundqualifikation nachzuweisen.

a) Besitzstand: Kraftfahrer die Ihre Fahrerlaubnis vor den folgenden Stichtagen erworben haben.

C1, C1E, C, CE - Stichtag 10. September 2009

D1, D1E, D, DE - Stichtag 10. September 2008

b) Berufsausbildung: Berufskraftfahrer/Berufskraftfahrerin oder "Fachkraft im Fahrbetrieb" oder einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, in dem vergleichbare Fertigkeiten und Kenntnisse zur Durchführung von Fahrten mit Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen vermittelt werden.

c) Grundqualifikation: Erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und praktischen Prüfung bei einer Industrie- und Handelskammer.

d) Beschleunigte Grundqualifikation: Die beschleunigte Grundqualifikation wird erworben durch Teilnahme am Unterricht bei einer anerkannten Ausbildungsstätte und die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen Prüfung bei einer Industrie- und Handelskammer.

Weiterbildung – Kenntnisbereiche

Gemäß dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) sind Weiterbildungen alle 5 Jahre durch Teilnahme an einem Unterricht bei einer anerkannten Ausbildungsstätte abzuschließen, sofern Beförderungen im Güterkraft- und Personenverkehr auf öffentlichen Straßen mit Kraftfahrzeugen durchführt werden, für die eine Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE erforderlich ist.

Kenntnisbereiche

Die Kenntnisbereiche, welche zu vertiefen und zu wiederholen sind, sowie das hierfür vorgeschriebene Zeitfenster, sind in der Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV) festgelegt.

In der Praxis werden diese 3 Kenntnisbereiche über so genannte Module vermittelt. Hierbei ist es den Teilnehmern freigestellt, Weiterbildungen bei verschiedenen Ausbildungsstätten zu absolvieren.

Durch die Weiterbildung sind alle aufgeführten Kenntnisbereiche zu vertiefen und zu wiederholen. Dabei genügt es, dass aus den Kenntnisbereichen 1, 2 und 3 jeweils mindestens ein Unterkenntnisbereich abgedeckt ist.

Unterrichtseinheiten

Die Dauer der Weiterbildung beträgt 35 Unterrichtseinheiten (UE), die in selbstständigen Ausbildungseinheiten (Zeiteinheiten) von jeweils mindestens sieben Unterrichtseinheiten erteilt werden.

Ein Teil der Weiterbildung kann auf Übungen auf einem besonderen Gelände im Rahmen eines Fahrertrainings oder in einem leistungsfähigen Simulator entfallen.

1 Unterrichtseinheit (UE) beträgt bei uns 1 Stunde (Std.)

Fahrtenschreiber

Inhouse-Schulung

Eine betriebsinterne Schulung bietet enorme Vorteile gegenüber den öffentlichen Schulungen zur Weiterbildung der Kraftfahrer (m/w/d) im Personen- und Güterkraftverkehr.

a) Bei einer Firmenschulung können Inhalte auf die Bedürfnisse, den Kenntnis- sowie den Informationsstand des Fahrpersonals abgestimmt werden.

b) Diskussionsbeiträge, Anwendungsbeispiele und Fragen kommen direkt aus dem Unternehmen und können somit individuell behandelt werden.

c) Lerninhalte können einfacher auf das eigentliche Anwendungsgebiet innerhalb der Firma transferiert werden, da bei den Schulungsinhalten die spezifischen Betriebseigenheiten mitbeachtet werden.

d) Ohne die Anwesenheit externer Dritter können strittige und kontroverse Themen, die nur das eigene Unternehmen betreffen, freier diskutiert werden. Somit bleiben auch vertrauliche Informationen da, wo sie hingehören; im eigenen Unternehmen.

e) Zu guter Letzt sind betriebsinterne Schulungen i.d.R. auch wesentlich kostengünstiger als entsprechende externe Varianten.

Für weitere Fragen oder eine Terminvereinbarung für eine betriebsinterne Schulung, die auch als Inhouse-Schulung gebucht werden kann, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Unterweisung – Schulung – Praxistraining

Der Umgang mit dem digitalen Fahrtenschreiber (Tachograph), welcher zur Erfassung und Kontrolle von Aktivitäten des Fahrpersonals im Personen- und Güterkraftverkehr dient, erweist sich für viele Anwender als problematisch.

Als eine große Hilfe für alle, die täglich mit dem digitalen Kontrollgerät umgehen müssen, würde sich eine Schulung hinsichtlich der richtigen Benutzung nicht nur anbieten, sondern ist gemäß Artikel 33 der VO (EU) Nr. 165/2014 (Tachographenverordnung) auch Pflicht.

VO (EU) Nr. 165/2014 (Artikel 33)

Weiter verpflichtend ist es, Fahrer über Fortschritt und Technik hinsichtlich des digitalen Tachographen zu informieren. Denn gemäß Artikel 9 heißt es in Absatz 7, dass Verkehrsunternehmen Fahrer über die Möglichkeit der Früherkennung von möglicher Manipulation oder möglichem Missbrauch des Fahrtenschreibers per Fernkommunikation zu informieren haben.

Kurzum: Fahrer (m/w/d) müssen hinsichtlich der Fahrtenschreiber, egal ob analog oder digital, angemessen geschult, regelmäßig unterwiesen und durch das jeweilige Verkehrsunternehmen auch überprüft werden.

Eine qualitativ hochwertige Schulung mit Beispielen aus der Praxis wäre ein erster Schritt und gibt jedem Fahrer (m/w/d) viele nützliche Informationen an die Hand. Dies führt zwangsläufig auch dazu, dass mehr Sicherheit im täglichen Umgang mit dem Tachographen beim Fahrpersonal vorhanden ist und somit auch unnötige Bußgelder vermieden werden können.

Digitaler Fahrtenschreiber (Unterweisung · Schulung · Praxistraining)