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Modulschulung Schlüsselzahl-95 BKF-Module

Mo­dul­schu­lung · Schlüs­sel­zahl 95 · Kennt­nis­be­rei­che

Welchen Zweck er­füllt eine Mo­dul­schu­lung?

Eine Mo­dul­schu­lung dient dem Zweck der Weiter­bil­dung der Kraft­fah­rer. Hier steht das be­ruf­liche Lernen im Vor­der­grund und ver­folgt das Ziel, auf­bau­end auf die ei­gent­liche Tä­tig­keit neue Kennt­nis­se und Qua­li­fi­ka­tio­nen zu ver­mit­teln.


Welche Kennt­nis­se wer­den ver­mit­telt?

Mit ei­ner Mo­dul­schu­lung wer­den tä­tig­keits­be­zo­gene Fer­tig­kei­ten und Kennt­nis­se, an­hand un­ter­schied­lich­er Mo­du­le, daher auch der Be­griff »Modul­schu­lung«, er­lernt, auf­ge­frischt, wie­der­holt und ver­tieft.

Dies kön­nen ge­setz­liche Än­de­run­gen an den Lenk- und Ruhe­zei­ten, die Fä­hig­keit, Ri­si­ken im Straßen­ver­kehr vor­her­zu­seh­en, zu be­wer­ten und sich da­ran an­zu­pas­sen, aber auch Er­neue­run­gen an tech­nisch­en Ge­rä­ten und der rich­ti­ge Um­gang mit die­sen, wie bei­spiels­wei­se dem di­gi­ta­len Kon­troll­ge­rät sein.

Kenntnisbereiche

In der Be­rufs­kraft­fahrer­quali­fi­ka­tions­ver­ord­nung (BKrFQV) sind die Kennt­nis­be­reiche vor­ge­ge­ben, welche in ei­ner Mo­dul­schu­lung ver­mit­telt wer­den müs­sen.

Durch die Wei­ter­bil­dung sind al­le auf­ge­führ­ten Kennt­nis­be­rei­che zu ver­tie­fen und zu wie­der­ho­len. Da­bei ge­nügt es, dass aus den Kennt­nis­be­reich­en 1, 2 und 3 je­weils min­des­tens ein Un­ter­kennt­nis­be­reich ab­ge­deckt ist.

Wei­ter muss min­des­tens eine Aus­bil­dungs­ein­heit ei­nen die Ver­kehrs­sicher­heit be­tref­fen­den Un­ter­kennt­nis­be­reich um­fas­sen. Für den Kennt­nis­be­reich 1 wä­ren dies die Un­ter­kennt­nis­be­rei­che 1.2 / 1.3 / 1.3a / 1.4 / 1.5 / 1.6 für den Kennt­nis­be­reich 2 die Un­ter­kennt­nis­be­rei­che 2.1 / 2.2 / 2.3 und für den Kennt­nis­be­reich 3 die Un­ter­kennt­nis­be­rei­che 3.4 und 3.5.

Zu be­rück­sich­ti­gen ist hier­bei al­ler­dings, dass nicht alle Un­ter­kennt­nis­be­rei­che auch für jede Führer­schein­klas­se ge­eig­net sind. Hier wird bei ei­ni­gen Un­ter­kennt­nis­be­rei­chen zwi­schen der Fahr­er­laub­nis für den Güter­kraft- und dem Per­so­nen­ver­kehr un­ter­schie­den, hin­ge­gen an­de­re für bei­de Füh­rer­schein­klas­sen ge­eig­net sind.

Unterrichtseinheiten

Ge­mäß dem Berufs­kraft­fahrer­qua­li­fi­kations­gesetz (BKrFQG) sind Weiter­bil­dun­gen alle 5 Jahre durch die Teil­nah­me an ei­nem Unter­richt bei ei­ner staat­lich an­er­kann­ten Aus­bildungs­stät­te ab­zu­schlie­ßen, so­fern Be­för­de­run­gen im Güterkraft- und Per­so­nen­ver­kehr auf öff­ent­lich­en Stra­ßen mit Kraft­fahr­zeu­gen durch­ge­führt wer­den, für die ei­ne Fahr­er­laub­nis der Klas­sen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE er­for­der­lich ist.

Die Dau­er der Wei­ter­bil­dung be­trägt 35 Un­ter­richts­ein­hei­ten (UE), die in selbst­stän­di­gen Aus­bildungs­ein­heiten (Zeit­ein­heiten) von je­weils min­des­tens sie­ben Un­ter­richts­ein­hei­ten er­teilt wer­den.

Ein Teil der Weiter­bil­dung kann auf Übun­gen auf ei­nem be­son­deren Ge­län­de im Rah­men ei­nes Fahrer­trai­nings oder in ei­nem leis­tungs­fäh­i­gen Si­mula­tor ent­fal­len.

1 Unter­richts­ein­heit (UE) be­trägt 60 Mi­nu­ten bzw. ist 1 Stun­de.

Nachweis

Als Nach­weis für die Teil­nah­me an ei­ner Mo­dul­schu­lung dient eine Wei­ter­bil­dungs­be­schei­ni­gung der je­wei­li­gen Aus­bil­dungs­stät­te, die die­se Wei­ter­bil­dung (Mo­dul­schu­lung) durch­ge­führt hat.

Be­schei­nigt wird nicht nur die Teil­nah­me, son­dern auch die Kennt­nis­be­rei­che, wel­che ver­mit­telt wor­den sind.

Schlüs­sel­zahl 95

Die Schlüs­sel­zahl 95 be­stä­tigt ein­fach aus­ge­drückt, dass der Füh­rer­schein­in­ha­ber in Be­sitz ei­nes Be­fä­hi­gungs­nach­wei­ses ist und die Be­fä­hi­gungs­pflicht nach dem Ge­setz über die Grund­quali­fi­ka­tion und Wei­ter­bil­dung der Kraft­fah­rer­innen und Kraft­fahrer be­stimm­ter Kraft­fahr­zeu­ge für den Güterkraft- oder Personen­ver­kehr bis zum [...] erfüllt.

Mit der Än­de­rung der Be­rufs­kraft­fah­rer­quali­fi­ka­tions­ver­ord­nung (BKrFQV) vom 9. De­zem­ber 2020 wird nun künf­tig auch der Fah­rer­quali­fi­zie­rungs­nach­weis in Form einer Plas­tik­kar­te Ein­zug ge­win­nen und als Nach­weis über die er­lang­ten Qua­li­fi­ka­tio­nen europa­weit die­nen.